147. Ein Gespräch mit Jessica Thamm über KI, Kommunikation und Zonta-Twillies
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Jessica Thamm aus Bielefeld. Die gebürtige Britin Ist nach 22 Jahren als Unternehmerin seit einigen Monaten strategische KI-Beraterin bel einem großen Energleversorger. Ihre Rolle beschreibt sie als Übersetzungsstelle zwischen Mensch und Maschine". Wir sprechen mir ihr über ihre neue Aufgabe und darüber, welche Chancen und Herausforderungen die Arbeit mit Kr bletet und wie eng Kl und Kommunikation verwoben sind. Jessica erzählt uns von ihrem Engagement im Zontaclub Blelefeld. Ihr Club stellt die In der der Zonta-Welt inzwischen international bekannten Twillies her. Die hochwertigen Seidentücher sind von keinem Zonta-Treffen mehr wegzudenken und avancieren zu einem stylischen Erkennungszeichen. Zontians tragen sie an der Tasche am Handgelenk oder um den Hals. Wie es inspirtert durch Hermes und afghanische Stickbilder zu der Idee kam erzählt Jessica in dieser Folge. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie kreative Projekte Gutes bewirken.
Transkript anzeigen
00:00:12: Herzlich willkommen zum Zonter Podcast Tietit.
00:00:14: Ich bin Susanne und ich bin
00:00:16: Ute, in unserem
00:00:17: Podcast
00:00:18: geht es rund um Themen von Frauen
00:00:20: und Mädchen
00:00:21: und ist alle vierzehn Tage auf den gängigen
00:00:24: Plattformen zu
00:00:24: hören!
00:00:25: Ja und heute haben wir einen Gast nämlich Jessica Tham aus Bielefeld.
00:00:30: Herzlich Willkommen Jessica.
00:00:31: Vielen Dank
00:00:32: und guten
00:00:32: Morgen an euch.
00:00:33: Guten
00:00:34: Morgen!
00:00:35: Jessica, wir haben uns kennengelernt auf der Convention in Vancouver vor ein paar Wochen und wir hatten beide unsere Zontha Twillies um.
00:00:45: Was das ist, erzählen wir gleich nochmal.
00:00:47: Und ihr seid der Club in Deutschland, der Sonntagclub Bielefeld, der diese Twillys herstellt?
00:00:54: Das sind so kleine Seidenschalz und deswegen haben wir gedacht jetzt nach vier Jahren erfolgreicher Twilly-Verbreitung wollen wir doch euch gerne mal einladen als Club!
00:01:07: Wir freuen uns dass du Zeit hast und Jessica ich glaube du bist Britin Das kannst du ja uns gleich mal ein bisschen erzählen und vielleicht erzählst du uns auch ein bisschen, was du beruflich machst.
00:01:18: Und dann können wir mal so nach und nach, was es mit den Twilies auf sich hat.
00:01:23: Erzähle ein bisschen über dich, Jessica!
00:01:25: Das mache ich gerne.
00:01:26: Dankeschön erstmal.
00:01:27: Danke schön auch für die Einladung.
00:01:29: Wir waren tatsächlich sehr spontan in Kanada.
00:01:31: Solche Sachen sind immer sehr bereichernd.
00:01:35: Einmal zu mir, ja ich bin Britin.
00:01:37: Das stimmt allerdings schon sehr lange in Deutschland habe mir auch die Sprache gut an eignen können auf dem Weg meines Aufenthalts.
00:01:46: Ich bin Mutter von zwei Kindern, einundzwanzig und elf.
00:01:50: Und bin schon sehr, sehr lange ehrenamtlich unterwegs nämlich vorher war ich bei den Sooptimisten zehn Jahre lang in Kassel.
00:01:57: Interessant!
00:01:59: Genau.
00:01:59: und bin dann aber wegen der Liebe nach Bielefeld gezogen und habe mich hier durch eine Zondchen dann zur Zonda verlocken lassen.
00:02:12: Zweiundzwanzig Jahre lang Unternehmerin und ich bin es immer noch im Herzen.
00:02:16: Und in meiner Seele, ich merke wie ich agiere und handle.
00:02:20: Ich glaube man kann das nicht abschalten.
00:02:23: Und seit gut vier Monaten jetzt bei der EON SE angestellt als KI strategische Beraterin.
00:02:32: Das ist auch sehr spannend wenn auch sehr technisch und ein bisschen beängstigend.
00:02:37: Wie ihr natürlich wisst ist die KI viel schneller als wir jemals sein werden.
00:02:43: Genau, und das heißt mein Tag ist sehr voll.
00:02:46: Und nebenbei bin ich dann auch nach Zornchen.
00:02:50: Lass uns mal im Moment noch erst bei deinem Beruf bleiben!
00:02:53: Das ist ja total spannend nach zwanzig Jahren die Selbstständigkeit oder das Unternehmertum wenigstens erstmal zur Seite zu legen – was hat dich da bewogen dazu?
00:03:03: Das ist eine sehr gute Frage und das hat mich mein Umfeld auch mehrmals verzweifelt gefragt, weil Unternehmerin sein heißt auf frei sein selbstbestimmt handeln und grundsätzlich Freizeit gestalten wie man möchte.
00:03:17: Ich glaube letztes Jahr habe ich mich gefragt war es das?
00:03:21: Ist das das für immer?
00:03:23: Oder habe ich noch mal Lust mich kognitiv reizen zu lassen und hab dann erst einmal diesen großen Schritt gemacht, meine zwanzig Jahre in einem Lebenslauf überhaupt zu übersetzen.
00:03:34: Weil sich er nämlich beworben hat.
00:03:37: Ja so das war nicht der ganz erste aber auf alle falle war da schon sehr spannend wie bekomme ich mein Leben auf zwei Diener vier Seiten.
00:03:46: Und wie wird das überhaupt dann so?
00:03:48: Es gibt einen Applicant Tracking System,
00:03:50: d.h.,
00:03:51: man wird mittlerweile nicht mehr wirklich händisch ausgewählt sondern das macht auch ein Algorithmus und das müsste auch dafür kompatibel sein.
00:03:59: also ein langer Prozess und irgendwann habe ich gedacht es ist jetzt ein Experiment was ich mal angehe in die freie Wirtschaft zu wechseln und mein Markt wert auch noch einmal mit forty-six Jahren errechnen zu lassen.
00:04:12: und so kam es.
00:04:14: Und eher ein großer Energieversorger.
00:04:18: Also klar, dass die Bedarf am Thema AI haben.
00:04:22: was qualifiziert dich dafür da zu beraten?
00:04:27: Das ist eine großartige Frage!
00:04:29: Ich glaube, was in diese Zeiten mit KI – das große Thema ist es trotzdem – K for Kommunikation.
00:04:37: Wir sind alle so automatisiert und durch Chatbots gesteuert, dass wir tatsächlich vergessen, wie es überhaupt ist miteinander zu reden.
00:04:46: Und ich glaube, in diesem Bereich wo ich jetzt bin brauchen die auch eine Art Übersetzungstelle zwischen Mensch und Maschine.
00:04:54: Und durch diese Erfahrungen, die ich habe und Projekte zu steuern oder überhaupt aus Klarheit zu schaffen, sammeln mich in dieser Stelle.
00:05:05: Und KI – das ist ja auch ein Thema was die Semantik und die Logistik angeht.
00:05:10: Das ist natürlich dann auf meinem Bereich.
00:05:12: Bei zwanzig Jahre lang habe ich mich mit Sprache und Kommunikation befasst.
00:05:17: Erzähl mal, was du vorher gemacht hast, dass wir den Zusammenhang genauer verstehen können?
00:05:22: Ich habe ganz früh angefangen Englisch zu lehren, nämlich Ärzte und Krankenschwester in einem deutschen Krankenhaus wo das britische Personal von der britischen Armee untergebracht war.
00:05:35: Und da hab ich so gemerkt es macht mir super viel Spaß!
00:05:38: Und bin dann irgendwann mal in die Selbstständigkeit gegangen mit dem Zweifel und habe dann erst einmal ganz klassisch Englisch gelehrt.
00:05:47: Und irgendwann war mal wuchs auch dieses Unternehmen durch weitere Trainer, weitere Sprachen, Übersetzungsaufträge und aus dem wurde dann Kommunikation und irgendwann mal Beratung.
00:05:58: Es waren organischer Prozesse.
00:06:00: kannst du auch noch das oder vielleicht auch das?
00:06:03: Und so wuchs es.
00:06:05: Toll!
00:06:05: Also so dass klassische Unternehmertum im Grunde entdecken, Chancen ergreifen Serendipity.
00:06:13: Absolut.
00:06:15: Ja, spannend.
00:06:16: Lassen
00:06:16: noch mal einen Moment bei dem Thema AI bleiben.
00:06:19: das hat uns hier im Podcast auch schon mehrmals beschäftigt.
00:06:24: Was sind da so die großen Linien?
00:06:27: Wo setzt der Energieversorger AI hauptsächlich ein?
00:06:32: also was sind deine Projekte?
00:06:35: vielleicht kannst du das bisschen umreißen.
00:06:37: Ich bin ja noch relativ neu, aber ich bin da angesiedelt.
00:06:41: Ein In-House Consulting Bereich ist jetzt gewachsenen in den letzten drei oder vier Jahren bei EON und KI ist tatsächlich überall.
00:06:50: Die Frage wäre eher wo ist KI nicht?
00:06:53: Die Automatisierungsprozesse sind alle mit KI bestückt auf irgendeine Art und Weise und ich arbeite dann im Customer Interaction Bereich, wo die Kunden klassische Kunden anrufen und gerne dann ihr Lesestand abgeben wollen oder wollen was ändern, an ihre Rechnung.
00:07:13: Genau in der Abteilung wo ich bin bauen wir die Chatbots
00:07:17: dafür.".
00:07:17: Und es geht auch darum diese Change-Prozesse zu begleiten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese neuen Technologien zu begeistern und zu qualifizieren?
00:07:28: Nein, ich glaube eher nicht.
00:07:29: Da müsste ich noch weiter qualifiziert werden weil ich komme ja eher aus der linguistische Ecke.
00:07:36: Die Mitarbeiter an sich die kommen schon sehr gut qualifiziert.
00:07:40: das ist schon.
00:07:41: wer KI nicht kennt oder vielleicht auch kann dass schon ein bisschen.
00:07:46: dann hinterher muss ich sagen.
00:07:49: aber was es genau bedeutet muss jeder gucken wo er gerade auf welchen Job ersetzt und welche Verantwortung er hat Überall.
00:07:57: Spannend
00:07:57: wäre noch mal ein eigenes Thema für einen eigenen Podcast, wir haben das hin und wieder schon gestreift.
00:08:03: aber lass uns vielleicht jetzt nochmal zurück schauen.
00:08:06: du warst Präsidentin des Zonterklubs Bielefeld die Beatrix hat dich jetzt glaube ich beerbt und ihr wart so süß als Präsidentin und Vizepräsidentin Team.
00:08:19: Und Du bist jetzt oder wirst dann im Übernächsten Bienenium oder im nächsten Bieneniu muss man ja sagen, also nicht in diesem Wirst-to-area-Direktorin.
00:08:29: Wahrscheinlich eine der letzten Area Direktoren wenn wir vermuten dass der Blueprint umgesetzt wird.
00:08:37: aber das ist nochmal wieder ein anderes Thema.
00:08:39: Wie guckst du auf deine Präsidentschaft zurück?
00:08:41: Du hast vorhin schon gesagt mein Tag ist voll ich war zur gleichen Zeit Präsidentin und Ja was würdest du als Bilanz ziehen deiner Präsidenschaft?
00:08:53: Müdigkeit?
00:08:57: Es war sehr anspruchsvoll.
00:08:58: Ich glaube und das ist auch gut so, ich habe es unterschätzt was das an einen Satz bedeutet besonders wenn man den Anspruch so wie ich es habe auch gut zu machen und vor allem meine Ziele zu verfolgen.
00:09:12: Am Anfang der Präsidentschaftszeit war War Vize gewesen vorher, aber nicht so operativ involviert wie das Beatrix jetzt zum Beispiel in unserer Aufstellung war.
00:09:26: Ich hatte vierundzwanzigmal die Gelegenheit unsere Zondjens zu leiten und zu begeistern und das war auch nicht nur anspruchsvoll wegen der Orga sondern auch wegen der Diversität der Club-Landschaft.
00:09:40: da waren und sind viele Zondjenes die wesentliche Erfahrene sind als ich und sich dann vielleicht auch leiten zu lassen von jemandem, der etwas exotisch ist und anders das Ganze steuert.
00:09:52: Das war schon gewöhnungsbedürftig für die Zondchens und für mich dann auch ein bisschen anstrengend.
00:09:58: Und etwa mal habe ich mich eingegrooft und gedacht okay das ist jetzt meine Aufgabe?
00:10:02: Ich hab mich dem gewidmet!
00:10:04: Ich habe den ja gesagt und der Club auch ja.
00:10:06: also lass uns nicht intern versuchen Uns zu mögen, sondern lass uns arbeiten.
00:10:11: Und diesen Ansatz des Arbeitens.
00:10:14: für mich war lokale Wirksamkeit das große Thema.
00:10:18: ich wollte nicht mehr erklären was es zonntal überhaupt schon gar nicht in meinem Umfeld und wir haben sehr coole Kooperation auch mit dem lokalen Fußballverein und große Bekannte für Bielefeld und Umfeld gute Partnern gewonnen Womit wir dann nach wie vor agieren.
00:10:37: Und das war super!
00:10:38: Also, Ziel erreicht?
00:10:39: Ich war auch tatsächlich geistig müde danach.
00:10:44: Dann war Kanada und jetzt warten ich mich auf die nächsten Aufgaben.
00:10:49: Ja... und so ein bisschen Area-Direktorin in der Perspektive.
00:10:55: Ute ist ja aus unserem Club gerade Area-Direktoren gewohnt.
00:10:59: Ich bin stolz dass Ute Jetzt hier bei uns in der Area Nr.
00:11:04: drei, uns vertritt und es repräsentiert.
00:11:10: Und ja Ute du kannst ja mal sagen Du blickst auch auf viel Arbeit Kannst Jessica ein bisschen zwei-drei Sachen sagen?
00:11:24: Also was ich ganz toll finde find' ich dass du auch wirklich weiter machst.
00:11:27: Ich glaube das ist das... wir auch immer wieder festgestellt haben, so Sanne kann das bestätigen.
00:11:33: Ich glaube wenn man einmal über den eigenen Tellerrand geguckt hat, dem klubeigenden Tellerrank geguckt habe dann sieht man auch wie viel Potenzial da noch ist und was für tolle Frauen sowie dich jetzt zum Beispiel in Vancouver.
00:11:48: Man kennenlernt und dass es sehr motivierend.
00:11:52: aber tatsächlich muss man einmal glaub ich diesen Sprung machen und sagen okay ich trau mich jetzt mal über den Tellerand sehr schnell infiziert und inspiriert.
00:12:03: Das ist ganz schön, aber die Müdigkeit kann ich übrigens auch sehr gut verstehen.
00:12:07: das ging mir tatsächlich genauso.
00:12:08: ich glaube so Sanne jetzt auch als ich nach meinen zwei Jahren Präsidentschaft habe ich erst mal gedacht boah jetzt muss ich erstmal kurz verschnaufen und kann mal ganz kurz die ganzen Themen vielleicht auch nicht mehr hören weil man natürlich auch so viel daran gearbeitet hat.
00:12:27: Tatsächlich muss ich sagen, freue mich jetzt auch darauf dass sich diesen Posten noch
00:12:32: machen
00:12:32: kann weil wie gesagt vielleicht irgendwann nicht mehr existieren wird.
00:12:37: aber genau das macht wirklich Spaß und es ist wirklich ein ganz inspirierendes Netzwerk finde ich.
00:12:47: Aber ich finde das interessant, dass wir ja im Grunde alle drei die Erfahrungen teilen, dass schon auch sehr viel Arbeit Ist gerade wenn man sagt ich wickel das jetzt nicht einfach nur so ab sondern ich will das wirklich gut machen.
00:13:00: Ich für die Menschen begeistern, ich will wirklich einen Impact haben... ...für unser Ziel.
00:13:06: Bilde Better World for Women and Girls und ich glaube in dem Kontext sind ja auch die Struktur Veränderungen zu sehen.
00:13:14: wie ist das auf Dauer machbar?
00:13:17: denn weiß nicht wie ihr das erlebt habt aber ich habe schon weiß nicht, mindestens jeden Tag was gemacht und manchmal auch eins zwei Stunden am Tag.
00:13:27: Und
00:13:28: ja das
00:13:29: kann auch nicht jeder einfach mal so aus dem Ärmel schütteln.
00:13:32: aber vielleicht auch dazu an anderer Stelle noch einmal mehr Ja jetzt sitzen wir hier haben unsere tollen Twillys um und wir haben das schon in der Anmoderation gesagt die Twillies sind so ganz hochwertige, tolle Seidentücher mit Sontamotiven.
00:13:52: Wir haben sie zum ersten Mal Ute erinnerst du dich als wir auf die Convention nach Hamburg gefahren sind und haben gesagt hey was haben die denn da alle?
00:13:59: das sieht ja cool aus so was wollen wir auch?
00:14:03: Und inzwischen habt ihr glaube ich sehr viele verschiedene von diesen Twillies und jetzt zuletzt auch wieder einen speziell für die Vancouver Convention gemacht dem kanadischen Ahornblatt drauf und so weiter.
00:14:20: Aber vielleicht musste uns mal erzählen, wie kam es eigentlich dazu?
00:14:23: Wie habt ihr diese Idee entwickelt?
00:14:26: Und ich glaube du hast dich extra noch mit der Geschichte der Twilies befasst um uns das jetzt auch professionell hier erzielen zu können!
00:14:32: So ist das eher, tatsächlich gibt es fünf Twillys.
00:14:36: Die eine die nicht mehr verfügbar sind, nicht mehr für die Ukraine verfügbare.
00:14:41: Die war sehr schnell ausverkauft natürlich als Zeichen der Solidarität und da wurde auch eine große Spendenaktion raus.
00:14:49: Und der Banku war Twilly, der war auch sehr schnell ausgekauft tatsächlich.
00:14:54: Das macht das auch besonders glaube ich weil es nicht endlos verfügbaist.
00:14:59: Aber ich gehe mal zurück zur Geschichte, weil tatsächlich habe ich mich noch einmal informiert.
00:15:04: Es ist nämlich so dieser Tully ist ein By-Produkt von einer anderen Idee.
00:15:08: Nämlich eine Sonntchen kam in den zwanzig-einenzwanzig zu einem Clubabend und kam auf Friederike von Müller zu – das ist ja unsere Designerin also In-House sogar!
00:15:21: Und zeigte ihr einen acht Mal acht Zentimeter Stickbild und sagte, wäre das nicht was für uns, dass wir das verkaufen oder werben können.
00:15:32: Und dahinter war eine Frau – ich weiß gar nicht ob Zornchen!
00:15:38: Ich glaube nein aus einer Frau keine Zornchien aber das ist ja auch das gleiche Die Pascal Goldenburg, die aus Freiburg stammt.
00:15:49: Sie hat ein Projekt in Afghanistan schon lange gehabt wo sie Frauen beauftragt hatte um Geld zu verdienen und selbst dann zur Lebensunterheit zu finanzieren acht mal acht Zentimeter Stickbilder zu schaffen nach ihren Motiven und ihren Inspirationen und davon gab es Hunderte weil sie nahm sie immer sie sammelte sie in Afghanistan besuchte die Frauen in ihren Dörfern und nahm dann viele mit nach Europa, verkaufte diese als Spendenaktion.
00:16:22: Und schob das Geld dann wieder nach Afghanistan zurück.
00:16:25: Die Schlange der Frauen, die gerne sticken wollten um Geld zu verdienen war sehr lang.
00:16:31: also sie hatte glaube ich irgendwann... Ich bin mir nicht sicher ob es vielleicht so sechshundert Frauen waren die dann diese Bilder schafften Und die sind auch wirklich schön.
00:16:43: Ihr kennt jetzt nur den Twilly, wo dann die Taube drauf ist – das ist eine der Stickbilder.
00:16:50: Aber was wir damit gemacht haben….
00:16:51: Wir haben ein Seidenschal, ein großes Seidenschall entworfen in vier unterschiedliche Ausführungen mit vielen dieser Stickbildern, die waren digitalisiert und dann großgemacht.
00:17:04: durchschick euch dann später mal ein Bild!
00:17:06: Dann könnt ihr das auch nachverziehen... Zettheuer, die hat Frederika im Alleingang auch gestaltet.
00:17:13: Die haben wir glaube ich für sehr viel Geld verkauft und eine große Summe dann an Pascal überreicht, die dann wiederum zurück nach Afghanistan ging.
00:17:23: Das Projekt gibt es noch.
00:17:25: jetzt wo die afghanischen Frauen natürlich nichts mehr dürfen ist dann sowas wie so ein Projekt von einem Geld mit Stickereien verdient lebenswichtig für den Unterhalt der Frauen und ihre Kinder?
00:17:38: Genau so kam das.
00:17:39: Dann waren diese Scheiß die großen Limitiert und alle ausverkauft, auch noch in Hamburg.
00:17:45: Und irgendwann war man selber nicht mehr.
00:17:47: Wer eins hat, hat wirklich was ganz Besonderes.
00:17:50: Und dann haben wir gesagt wie reproduzieren wir diese Idee der Stückwilze?
00:17:54: Und dann habe ich uns für die Friedenstaube entschieden, die ja auch immer relevant sein wird.
00:18:00: Und da hat Friderike das eher ein Trilly umgesetzt Was wiederum mir damals von MS und Chanel total gängig war als Modeassessor, dass man das um den Handel, wie sagt man das?
00:18:14: Um den Griff daran
00:18:15: Tasche.
00:18:16: Handtasche, genau.
00:18:18: Genau
00:18:18: um den Griff der Handtage veredelte.
00:18:21: also man wickelte das und konnte es gar nicht erkennen.
00:18:23: aber jeder wusste wenn das dann von einem schicken Designer war und vor allem die Twillys waren als merchandise Idee ja auch sehr kompakt sehr hochwertig und wir haben erkannt so was gibt's noch gar nicht.
00:18:41: Und dann kam erstmal dieser erste ganz originelle orangischen Twilly, der dann auch die Farbe von Sonthe aufgreifte.
00:18:49: Dann immer mit der Friedenstaube und ich finde
00:18:55: das so interessant!
00:18:57: Viele sagen ja, wir haben heute morgen gerade drüber gesprochen.
00:18:59: Ach Orange ist nicht meine Farbe!
00:19:01: Ich würde hier schon gern was Oranges anziehen aber ich glaube da sind die Twillies einfach so eine gute Lösung weil sich jedes Outfit mit diesem orangischen Pepp vorsehen
00:19:12: Auf jeden Fall.
00:19:13: Wir haben da noch sehr viel Spaß damit gehabt, wie wir dann überhaupt diesen Twilly anwenden und einsetzen.
00:19:19: Also viele haben das mitgenommen auf ihre Reisen durch die Welt und haben uns denn auch immer Bilder geschickt – ich bin gerade in New York – und dann an einem Remover-Koffer in der Product Placement dran gehangen und auch im Bild geschickt.
00:19:31: Und ich war jetzt nicht so ein Handtaschentyp und hatte das dann in meinen Haaren um mein Handgelenk, um meine Hälfte jetzt auch als Gürtel, es gab unterschiedliche Methoden das auch anzuwenden.
00:19:45: Ja und dann – das war einfach ein Selbstläufer!
00:19:48: Wir waren als Club so überzeugt dass dieser Twilly uns repräsentiert und die Sichtbarkeit und Wiedererkennungswert von Sonntag auf lokal-, regional- und internationale Ebene darstellt und das haben wir sehr stark fokussiert verkauft und wir haben sehr viele Erlöse damit gemacht, die dann wiederum natürlich immer wieder in Spendenaktion zurückgeflossen sind.
00:20:19: Ich kann mir übrigens noch sehr gut an die Tücher erinnern.
00:20:22: ich hatte das in der
00:20:22: Land.
00:20:24: tatsächlich war das so dass auch die Geschichte da war Friederike selber am Stand Das waren wunderschöne Tücher.
00:20:32: Die waren aber auch wirklich sehr hochpreisig, muss man sagen
00:20:36: und
00:20:37: ich glaube das war auch eine sehr, sehr gute Idee tatsächlich auch was Eineres umzusteigen, was wirklich jeder benutzen kann.
00:20:44: Ich bin auch tatsächlich kein Orangsträger.
00:20:47: also das hatten wir oder Trägerinnen, dass hatten wir gerade heute morgen noch das Thema.
00:20:52: Und diese Toolies sind so schön tatsächlich das als Erkennungszeichen nehmen kann, egal wo man es trägt.
00:20:58: Ob man's ums Handgelenk macht?
00:20:59: Die Handtasche wie auch immer und in Vancouver war sehr ganz klar, wie schön die überall verteilt und zu sehen waren.
00:21:06: Das ist ja natürlich weiß ich nicht ein ganz großer Erfolg den ihr damit habt.
00:21:12: Hast du irgendwie auch Zahlen für uns was ihr so einnehmt dafür?
00:21:17: also was geht an den... Was an welches Projekt geht das Geld?
00:21:21: Also was macht ihr mit damit?
00:21:23: Grundsätzlich sind die Einnahmen ja gestottert, weil wir ja nicht alle vierhundert Stück auf einmal verkaufen und dann eine große Spendensummer.
00:21:32: Der erlöst – ich habe es auch hier tatsächlich – der für die afghanische Projekte gespendet worden ist bei um die siebeneinhalb Tausend Euro damals mit dieser großen Scharlaktion, die hochwertigen, kommen natürlich dann immer nach Badge, also je nachdem was wir gerade haben und das Geld sammeln wir.
00:21:52: Und schießen wir dann in lokalen Projekten rein und versuchen natürlich dann die Wirksamkeit jetzt auf lokale Ebene auch zu lassen.
00:22:02: Und international spenden wir sowieso für die großen Zwecke!
00:22:06: Wir machen am Ende eines Jahres natürlich dann Bilanz, schauen was haben wir eingekauft?
00:22:11: Was waren unsere Kosten?
00:22:13: Natürlich das ist dann deckend und alles was da drüber ist wird dann gespendet.
00:22:17: Wir sitzen dann auf nichts und nutzen das für irgendwas anderes sondern ja... da wo es eben hingehört, ins Ausland zu spenden.
00:22:26: Das machen wir nicht mehr so häufig weil wir ja auf internationale Ebene für unsere großen Projekte mitspenden wie wir alle aus den Clips und ja bleiben dann hier Schon, dass das Geld dafür ist.
00:22:40: Weil es schon so ist, dass es eine regelmäßige Einnahme auch gewährleistet.
00:22:44: Somit können wir unsere Projekte in diesem Jahr für nächstes Jahr schon zusagen weil wir wissen oder sind überzeugt davon, dass die Twilly-Verkäufe sich weiter gut gestalten lassen.
00:22:58: Ja und vielleicht zum Schluss noch so ne kleine Anekdote.
00:23:00: meine unsere neue Präsidentin Joanna hat euch ja den letzten Schal sozusagen vom Leib gerissen Und das war wirklich eine nette Sache, die sind ja nicht ganz günstig.
00:23:12: Neunvierzig Euro kostet ein.
00:23:15: Twilly und Joanna wollte unbedingt gern den Vancouver-Twilly haben und dann hat Beatrix tatsächlich ihren eigenen vom Hals genommen und ihn an Joanna verkauft.
00:23:25: also so viel zu eurer Engagement und Herzblut für das Thema und ihr wollt wirklich Menschen glücklich machen mit diesen Twillys und ich glaube dass es euch gut gelungen, so was Tolles zu etablieren und gleichzeitig damit Gutes zu tun.
00:23:42: Also wir wünschen euch super viel Erfolg weiterhin mit den Twillies sind gespannt wie viele weitere Motive es geben wird.
00:23:50: man ist ja immer versucht noch einen und noch ein.
00:23:52: Ute hat gerade gesagt sie hat schon drei.
00:23:54: ich habe glaube ich zwei aber ich werde durchaus noch offen für einen dritten mal gucken was
00:23:59: kommt.
00:24:02: Vielen Dank, Jessica.
00:24:04: Dass du dir Zeit genommen hast und ja ich denke wir werden die Release weiterhin überall in der Zornter Welt sehen.
00:24:12: Schönes Wochenende und vielen Dank!
00:24:15: Danke.
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