148. Ein Gespräch über die Zukunft von Zonta mit der Präsidentin der Union Nicole Jerusalem

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir mit Nicole Jerusalem, der Präsidentin der Union deutscher Zonta Clubs, über die Weiterentwicklung der Unionsarbeit. Welche Veränderungen sind notwendig? Wie sollen die Aufgaben und Themenfelder der Union künftig organisiert werden und was bedeutet das konkret für die Clubs und ihre Mitglieder?

Ein weiteres Thema des Gesprächs ist die Mitgliedergewinnung: Wie können wir insbesondere jüngere Frauen für Zonta und unser Netzwerk begeistern? Was kann die Union beitragen, damit Zonta auch für kommende Generationen attraktiv bleibt? Ein spannendes Gespräch über Aufbruch und Bewährtes, über Veränderung und Tradition in unserer neuen Podcast-Folge.

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00:00:12: Herzlich Willkommen zum Zonter Podcastthetit.

00:00:14: Ich bin Susanne

00:00:16: und ich bin Ute, in unserem Podcast geht es rund um Themen von Frauen und Mädchen

00:00:22: und

00:00:23: ist alle vierzehn Tage auf den gängigen Online-Plattformen abhörbar!

00:00:28: Ja und heute haben wir hohen Besuch.

00:00:32: Heute haben wir unsere Unionspräsidentin Nicole Jerusalem zu Gast.

00:00:36: Nicole herzlich willkommen!

00:00:38: Vielen Dank!

00:00:39: Guten Morgen.

00:00:41: Wir haben uns persönlich vor ganz kurzer Zeit nämlich in Vancouver gesehen und kennengelernt und erlebt.

00:00:48: Und du hattest gerade dein Amt angetreten, wir müssen das gleich glaube ich mal so ein bisschen erklären.

00:00:54: was ist eigentlich die Union?

00:00:56: Wie wird mein Unionspräsidentin?

00:01:00: Aber erstmal gerne zu dir... Du bist in München aufgewachsen, bist dann irgendwann im Sauerland gelandet.

00:01:10: Was glaube ich so ein kleiner Kulturschock war?

00:01:12: Kannst du gleich mal so ein bisschen erzählen und nix schon!

00:01:16: Und du bist Juristin und wie ich deinem Lebenslauf entnehme, unfassbar vielseitig engagiert bei ZONTA in der Parteipolitik in verschiedensten Gremien.

00:01:31: Aber vielleicht magst du dich erst mal ein bisschen vorstellen, Nicole.

00:01:35: Ja sehr gerne Susanne!

00:01:38: Ich bin wie du schon gesagt hast einen Münchner Kindl in München groß geworden habe in Passau und München studiert also bin so ein bisschen in bayerischen Gefälden geblieben.

00:01:49: aber nach dem ersten Staatsexamen musste ich trinken raus und bin dann nach Berlin gegangen.

00:02:00: Das war auch total spannend, schon mal als neue Perspektive.

00:02:07: Und dann bin ich tatsächlich auch beruflich in Berlin hängen geblieben.

00:02:12: da war gerade der Bundestag umgezogen und ich hatte die Möglichkeit dort eben berufliche einzusteigen.

00:02:20: Das war eine super spannende Zeit, da war der Parteispenden-Untersuchungsausschuss.

00:02:23: Die etwas älteren unter uns werden sich vielleicht ein bisschen erinnern und ich hatte die Gelegenheit dort als persönliche Referentin des stellvertretenden Vorsitzenden sozusagen meine beruflichen Wege zu starten ja und deswegen sicherlich auch sozusagen mein politisches Herz das ja auch bei Sonntag durchaus Antwort kriegt.

00:02:51: Und dann, naja wie das so ist, hab ich geheiratet und mein Mann ist jemand der immer in die Industrie wollte und in Berlin ist ja nicht so viel Industrie.

00:03:01: und dann hat es uns in Sauerland verschlagen.

00:03:05: Ich war dann schon schwanger und hochschwanger als ich dann sozusagen nachgezogen bin.

00:03:12: und du sagtest eben Kulturschock Ja, das war es.

00:03:16: Also ich war ja bis dato quasi Großstadt-Mensch und das Leben in so einem kleinen Stadt also Arnsberg hat seventy-fünftausend Einwohner ist schon sehr anders.

00:03:30: aber Ich sage immer allen die so etwas mitleidig auf uns gucken oder wir beide sagen dass es also überhaupt kein dass man uns nicht bemitleiden muss, weil es wirklich ein tolles Leben ist auch auf dem Land oder im ländlichen Gegend.

00:03:47: Also ich bin froh und dankbar das sich beides erleben darf Und nach Berlin kann man ja immer fahren.

00:03:53: Das tue ich auch oft und in München bin ich auch Kerne ... in allen Kursställen.

00:03:57: Ich darf uns mal einen Moment verweilen, was sind so die Vorteile des Lebens?

00:04:04: In der Kleinstadt, wie erlebst du das?

00:04:06: Ihr habt auch Kinder, drei Kinder, die inzwischen irgendwie sowas nicht Anfang zwanzig sind oder rund um zwanziger.

00:04:14: Was sind so diese Vorteile und was macht es reizvoll?

00:04:19: Also den Vorteil, den ich absolut sehe ist... Und das habe ich täglich gespürt ist, dass man Parkplätze findet.

00:04:28: Hört sich jetzt ein bisschen doof an!

00:04:29: Aber

00:04:30: es

00:04:30: war wirklich in Berlin die absolute Pest und das ist in Ansberg bis heute überhaupt kein Problem.

00:04:42: Dass man sich einfach kennt, dass er diese persönlichen Bezüge anders hat.

00:04:46: Das hat auch eine Kehrseite.

00:04:47: aber ich empfinde das bis heute als Ich fühle mich da total wohl und die Leute sind offen.

00:04:58: Um jetzt den Schlenker zu zontern, ich bin Zontien seit über zwanzig Jahren.

00:05:07: Ich kenne Zonta aber seit über fünfe... also fünfvierzig Jahre ungefähr weil eine gute Freundin meiner Mutter Zontchen war.

00:05:15: Und sie hat schon immer gesagt du musst Zontian werden!

00:05:19: Und als ich in Berlin war und im Bundestag gearbeitet habe, danach war ich auch noch für einen großen Wirtschaftsverband.

00:05:30: Da hab' ich das Büro des Berliner Büro geleitet.

00:05:33: Da war ich in so vielen Bezügen auch in Kreisen jeden Abend unterwegs ins Büro und in Sitzungswochen.

00:05:40: Ich hatte einfach keine Kapazität da noch was obendrauf zu packen.

00:05:44: aber als wir dann nach Ansberg gegangen sind, habe wäre es echt spannend.

00:05:49: und dann organisierte sie einen Kontakt nach Dortmund.

00:05:53: Und Dortmund sagte, nö, es wird ja gerade in Arnswerken Club gegründet!

00:05:58: Dann gab's da einen Kontakt und dann rief mich die Gründungspräsidentin dieser Chefer an und sagte Ja also jetzt passt grade nicht.

00:06:06: so eine Gründung ist ja auch ziemlich spannend aber wir kommen nächstes Jahr auf dich zu.

00:06:13: Das war so und dann bin ich mit sieben weiteren sozusagen in den Club neu dazugekommen und das war für mich, aber ehrlich gesagt auch ein Stück für meinen Mann wirklich so eine kleine Initialzündung weil man dadurch natürlich ein ganz anderes Netzwerk bekommt als dass du über Kleinkindgruppen oder Job Geschichten so hast.

00:06:39: Und davon profitieren wir im Grunde bis heute.

00:06:43: Das finde ich interessant, dass du das sagst und es hat vielleicht auch gleich einen Bezug zu unserem weiteren Thema.

00:06:49: Mir ging's nämlich ganz genau so.

00:06:51: Ich bin auch zur Geburt unserer Kinder nach Ostriesland gekommen und auch gleich Zornchen geworden Und genau was du sagst dieses Netzwerk also neben dem Kindernetzwerk ein professionelles Netzwerk zu haben fand ich sehr bereichernd.

00:07:05: Vielleicht können wir da mal dran verweilen denn heute fällt es uns ja im Grunde schwer junge Frauen, also ich war nicht mehr ganz jung als ich Mutter wurde.

00:07:15: Aber mit kleinen Kindern fällt es uns ja sehr schwer, Zontjens zu gewinnen und das ist auch etwas was uns beschäftigt.

00:07:27: wie ist die Zukunft von Zonta?

00:07:29: Wie gewinnen wir neue Mitglieder?

00:07:32: Vielleicht können wir mal ein bisschen auf das Thema

00:07:34: gucken.

00:07:35: Sehr gerne!

00:07:36: Also dass es mit, wie du sagst... Ich würde sagen sogar Allerwichtigste Thema, also wir brauchen Mitglieder.

00:07:43: Wir brauchen Frauen die bereit sind in Verantwortung zu gehen und dann brauchen wir noch ein bisschen Geld damit wir agieren können.

00:07:50: aber wenn wir keine Mitglieder haben ist alles nichts.

00:07:54: Wir müssen auf unsere Mitgliederzahlen jeder Club muss auf seine Mitglieder zahlen gucken.

00:08:00: das übrigens bei allen anderen Service Clubs Vereinen wo auch immer genau so.

00:08:06: man muss gucken dass man nicht gemeinsam alt wird.

00:08:09: Ich glaube, das ist erst mal die Lösung.

00:08:11: Sondern dass man eben sukzessive jedes Jahr aufnimmt und eben guckt, dass man jüngere Frauen aufnimm.

00:08:21: Ich habe den einen, der unterschiedlich gut funktioniert also zum Teil auch sehr gut funktioniert.

00:08:27: da müssen wir uns auch oder gut austauschen.

00:08:30: aber mein erster Appell ist zu sagen sich wirklich die Zahlen anzugucken wirklich die Geburt Ja, man hat dann so Kohorten.

00:08:39: Wir haben das in unserer Area mal gemacht und es ist wirklich interessant.

00:08:45: Ich finde das so interessant dass wir gerade diese gleiche Erfahrung geteilt haben, dass es gerade im jüngeren Alter der Berufstätigkeit und auch so Fragen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie ja eigentlich so ultra nützlich ist dieses Netzwerk zu haben.

00:09:03: Ich meine hinterher wenn ich fünfzig-sechzig bin kann ich da auch noch ein bisschen was machen.

00:09:07: das ist gar keine Frage.

00:09:08: aber dieser Nutzen den dieses Netzwerke und wir haben es gerade wieder in Vancouver erlebt wie stark diese Gemeinschaft ist Das muss uns doch eigentlich gelingen das stärker rüberzubringen, dass es gerade für junge Frauen hilfreich ist mit Frauen die diese Lebensphase schon durchlebt haben zusammen zu sein.

00:09:29: Die als Mentorin zu nutzen oder so.

00:09:32: Deswegen fand ich das gerade spannend diesen Gedanken nochmal ein bisschen weiterzudenken.

00:09:42: Und wir können vielleicht mal, ich habe gerade schon anmoderiert du bist Unionspräsidentin.

00:09:49: Mir ging es so dass ich viele Jahre zweimal zu den Klubabenden gekommen bin aber mich eigentlich nicht weiter über den Club hinaus engagiert habe und Eigentlich erst, wenn man das macht.

00:10:01: Macht's ja so richtig Freude!

00:10:02: Insofern war mir auch nie so richtig klar wie es eigentlich diese ganze Struktur die Clubs, die Areas, District und dann gibt es eben die sogenannte Zonter Union Die ja alle deutschen Clubs zusammenfasst Und da sind wir im Grunde auch schon ein bisschen dabei zu sagen, ja auch da geht es um Zukunftsfähigkeit vielleicht auch um Veränderung dieser Struktur.

00:10:27: Vielleicht erklärst du einfach mal die heutige Struktur und sagst auch ein bisschen was dazu?

00:10:34: Wo ist das vielleicht aktuell schwierig?

00:10:37: Was in welche Richtung?

00:10:39: gibt es Überlegungen, dass weiter zu verändern?

00:10:42: Wir arbeiten ja aus Clubperspektive sozusagen in die Area, also sind dann die nächste Ebene ist the area und darüber sind die Distrikte.

00:10:50: Da sind wir schon international.

00:10:52: Da haben wir es jetzt schon mit Europa, mit europäischen Ländern unter einem Dach und tauschen uns aus und arbeiten für unsere gemeinsamen Zonterziele.

00:11:05: Die Union wurde gegründet vor vielen Jahrzehnten damit in Deutschland im sogenannten vorpolitischen Raum eine Stimme haben.

00:11:15: Man kann nur im deutschen Frauenrat einen Sitz haben, wenn man eine deutsche Rechtspersönlichkeit ist.

00:11:21: nicht als internationale Vereinigung ist irgendwie auch logisch und dafür wurde die Zonter Union wie wir sie nennen gegründet Und seitdem haben wir auch einen Sizz im Deutschen Frauenrat.

00:11:38: Die Union hat im Grunde, wenn man so will sehr wenig Verbindung zu der internationalen Organisation außer dass die Area Directors gleichzeitig den Vorstand der Union darstellen.

00:11:59: Das heißt also wenn man in der Area als Area Director gewählt ist dann hat man direkt den Vorstandsposten in der Union mit gewählt bekommen sozusagen.

00:12:16: Und was wir in der union tun, ist dass wir sozusagen unsere frauenpolitischen position erarbeiten und das nach innen aber dann gegebenenfalls auch nach außen zum beispiel über den deutschen fraunrat zu kommunizieren oder inzwischen eben stark über Social Media.

00:12:36: Das ist ja der Kommunikationskanal der heutigen Zeit, den man auch vergleichsweise günstig und einfach bespielen kann.

00:12:48: Ja also das ist sozusagen der Punkt.

00:12:50: wir sind aber eine eigene Rechtspersönlichkeit stehen sozusagen neben der Organisationsstruktur von SONTA International.

00:13:01: Und jetzt vielleicht ein kleiner Schlenker zum Thema Weiterentwicklung.

00:13:09: Viele wissen wahrscheinlich, dass sich Sonder International auch ein Stück weit neu aufstellt und sich weiterentwickelt.

00:13:17: Da sind wir gerade in Vancouver in intensiven Diskussionen gewesen und auch weiterhin hin, denn es steht im Raum das die Länder eigene Distrikte werden sollen.

00:13:30: Wir in Deutschland haben aktuell sieben Areas, in Achtung fünf Distrikten.

00:13:37: Also wir sind sehr, wenn man so will aus deutscher Sicht, wir sind es sehr breit vernetzt was natürlich super spannend ist weil wir... Wenn wir jetzt in der Union oder so zusammensitzen auch immer sagen können die Holländerinnen machen so und in Bulgarien läuft das so und so weiter.

00:13:56: Das ist einfach ein interessanter Austausch.

00:13:58: Oder die in Spanien, die sind ja auch was Gewaltschutz angeht

00:14:01: usw.,

00:14:02: durchaus ein Stück weiter.

00:14:05: Das ist sehr bereichernd und insofern sind gerade ziemlich viele Diskussionen unterwegs.

00:14:13: das wird es ungern verlieren wollen diesen Austauschen.

00:14:18: Vielleicht können wir mal einmal sagen, die diese ganzen Reformüberlegungen, die ja viele, viele Facetten hat.

00:14:24: Die werden jetzt gar nicht hier in zwanzig Minuten diskutieren können.

00:14:28: Die sind unter dem Begriff Blueprint also ein Entwurf den Sonder International gemacht hat bekannt und sind eben auch in Vancouver den Delegierten dort vorgestellt worden.

00:14:43: nur um das einmal einzuorten und der Zuschnitt der Distrikte Das, was du gerade gesagt hast, nämlich die Überlegung vielleicht zu sagen das man Länder als Distrikte betrachtet.

00:14:57: Das ist eben ein Aspekt dieses gesamten Blueprints aber es hat noch viel mehr Fass hätten.

00:15:04: So ist es also... Es macht Sinn sich ein bisschen damit zu beschäftigen wenn man Interesse hatte wie's so ein bisschen weiter geht

00:15:15: Und das ist vielleicht auch noch eine wichtige Botschaft an dieser Stelle.

00:15:19: Die Delegierten aus Vancouvers haben ja jetzt einen kleinen Wissensvorsprung, weil sie es vermittelt bekommen haben, worum es eigentlich geht.

00:15:29: aber das ist jetzt die Aufgabe das in den Clubs zu besprechen.

00:15:32: und dann,

00:15:33: z.B.,

00:15:33: da ist ja eine demokratische Organisation, die Rückmeldungen zu diesen Gedanken – du hast gerade schon so ein bisschen ein paar Gedanken angedeutet, wir wollen unsere Internationalität bewahren.

00:15:46: Gleichzeitig brauchen wir aber auch zum Beispiel die Union um in Deutschland etwas zu bewegen.

00:15:52: also da gibt es ja ganz viele Überlegungen um diese Rückmeldung oder erst mal in den Clubs das vorzustellen und dann die Rückmeltung zu bündeln in einer jetzt verlängerten Frist, nämlich ich glaube bis Ende Oktober an Zonter international zurückzumelden um mal zu hören wie sind da eigentlich?

00:16:13: Wie ist da eigentlich die Resonanz?

00:16:14: Wie verfängt all das denn über die Ziele dass zonter sich verändern zukunftsfähig werden muss.

00:16:22: Ich glaube da sind sich alle einig und es ist eher so bisschen die Frage übertragen auf die Union, ich glaube gerade du als Unionspräsidentin und das wäre mir auch noch ein Anliegen das zu sagen.

00:16:39: Die Unions Präsidentschaft, die wechselt ja zwischen den Areas und jetzt ist es eure Area, die dran ist mit der Präsiden- schaft.

00:16:47: Ich glaub nächstes Mal ist es unsere area, die Null Drei, dem mit der präsidentshaft dran ist.

00:16:53: ihr habt euch so auf die Fahne geschrieben auch hier für Zukunftsfähigkeit zu sorgen und so den Weg Zu bereiten, vielleicht kannst du auch dazu noch ein paar Sachen sagen.

00:17:04: Was geht euch da so durch den Kopf?

00:17:06: Gerne ja.

00:17:07: also wer sich nicht verändert der verliert am Ende.

00:17:12: das ist gar keine Frage.

00:17:13: und die Union hat ja vielleicht erinnern sich auch die einen oder anderen sich vor zehn Jahren nochmal neue aufgestellt ist seitdem sehr stark politisch unterwegs oder sichtbarer jetzt durch Zonters says no und die Kampagne im November gegen Gewalt an Frauen.

00:17:37: Ich finde, das ist eine ganz tolle Entwicklung weil dadurch auch wir Clubs so ne große Klammer sehen und uns also es fühlt sich einfach toll an zu wissen dass in dieser Zeit im Grunde in ganz Deutschland alle unterwegs sind unter der gleichen Fahnen-Anführungsstrichen.

00:18:00: Wir verkaufen auch Fahne übrigens bei uns im Arnsberg zu Themen, insofern passt das und darüber ist mein Eindruck ganz viel mehr entstanden oder Verständnis entstanden eben unpolitisch sich zu bilden aber auch Forderungen zu stellen Und auch nicht nur im Bereich Gewalt, sondern wir sind ja keine Gewaltschutzorganisation.

00:18:27: Wir haben noch ganz viele andere Themen um das Leben von Frauen zu verbessern und dass ist enorm angewachsen in den letzten Jahren.

00:18:35: also die Themenvielfalt ist auch angewachsen aber die Interessen sind auch angewachsene Auch durch unsere jungen Mitglieder die stark im Bereich Advocacy interessiert sind.

00:18:47: Also wir machen ja auch Service.

00:18:48: Das ist mindestens genauso wichtig.

00:18:52: Dieser Bereich Advocacy hat sich schon stark entwickelt und wir wollen dem Interesse der Mitgliederrechnung tragen.

00:19:01: Und sozusagen gemeinsam stärker diskutieren, uns aufschlauen erstmal und dann auch diskutieren und dann möglicherweise eben auch mit Statements nach außen gehen.

00:19:14: Das ist ein Weg, es ist immer ein längerer Weg.

00:19:18: Aber in dem Bereich wollen wir sozusagen uns breiter aufstellen, auf mehr Schultern verteilen und damit auch jede Zornchen neben ihrem Club leben

00:19:30: usw.,

00:19:30: vielleicht auch noch mal die Möglichkeit hat sich in einem Interessensgebiet was eben frauenspezifisch ist, sich nochmal zu informieren gegebenenfalls auch einzubringen.

00:19:42: Das ist das, was uns treibt und daran arbeiten wir gerade sehr intensiv als Area Directors und das macht mir eine ganz große Freude.

00:19:54: Und was heißt das konkret?

00:19:56: Also können wir das ein bisschen genauer benennen.

00:19:59: Was würde sich verändern wenn dieser Weg der ja ich glaube wir haben ja Eingangs auch gesagt dass dieses Club übergreifende Engagement, dass das so unglaublich bereichernd ist.

00:20:12: Wenn man einfach nochmal andere Frauen kennenlernt und wenn man wirklich an einem Strang zieht

00:20:17: usw.,

00:20:17: da spürt man dann irgendwie wofür man das Ganze eigentlich macht?

00:20:23: Was ist das konkret in welche Richtung ihr da denkt?

00:20:27: Mein Ute ist ja nun aus unserem Club die Area Director also ihr seid gemeinsam im Unionsbord.

00:20:34: was sind eure Überlegungen Was wäre konkret anders als heute?

00:20:42: Da

00:20:42: antworte ich vielleicht

00:20:43: mal für Nicole

00:20:44: kurz, warum das überhaupt zustande gekommen ist.

00:20:47: Einmal haben wir ja

00:20:48: alle das Problem in den Clubs auch junge Frauen wirklich zu motivieren und zu inspirieren bei Chonter mitzumachen und dass sie vielleicht auch so ein bisschen Workoverload haben, familieberuflich gerade irgendwie Karriere machen und dass man sich vielleicht so aufstellt, dass die Frauen die Möglichkeit haben auch relativ niederschwellig an Themen teilzunehmen.

00:21:18: Also das heißt wenn wir ein Team bilden für einen bestimmten Bereich, dass sie auch sagen können Mensch da finde ich mich wieder dann möchte ich wohl gerne mitarbeiten dann möchte Ich mich engagieren habe aber nicht gleich.

00:21:32: Ich sage jetzt mal den ganzen Rattenschwanz mit dran, also dass man sagt okay das kann ich gar nicht schaffen.

00:21:37: Das möchte ich nicht, das wird mir zu viel.

00:21:40: Ich habe noch zwei kleine Kinder und das schaffe ich nicht sondern wirklich das so aufzustellen, dass jede gleich sagen kann Mensch das ist ein Thema, das interessiert mich da möchte ich

00:21:51: mitmachen.".

00:21:52: Also heißt es...ich höre ja jetzt zum ersten Mal auch davon heißt das eher eine Themenbasierte Mitarbeit als eine funktionsbasierte Mitarbeiter.

00:22:04: Ich werde, ich kriege ein Hütchen auf und deswegen bin ich irgendwie in bestimmten Themen.

00:22:11: Ist das was ihr so überlegt?

00:22:14: Ja genau.

00:22:16: Genau das überlegen wir und Wir haben das große Glück dass wir auf eine Best Practice zurückgreifen können.

00:22:25: und das ist der Bereich Social Media Wer sich enorm entwickelt hat, Entschuldigung in den letzten zwei Jahren eben genau dahin dass die Kampagnen sozusagen ein Stück in der ganz großen Runde.

00:22:42: Jeder der möchte kann da beitreten und sich auch nur informieren.

00:22:47: aber dann wird auch immer gesagt das und das steht an gibt es jemanden der da in dieser Kamera jetzt unterstützen kann oder möchte Gibt es immer mal welche, die reingehen und dann vielleicht auch danach nicht mehr so viel Zeit haben?

00:23:02: Dann wieder rausgehen.

00:23:03: Aber ihre Expertise dann eben phasenweise einbringen.

00:23:07: Ich glaube das ist ein sehr gutes Beispiel.

00:23:09: Das macht es so ein bisschen anfassbar ich glaube wir haben das alle wahrgenommen dass Social Media-mäßig mehr passiert.

00:23:15: zum Beispiel Lydia die wir ja auch sehr gut kennen ist da sehr engagiert Und ich glaube, das könnte ein Reiz haben zu sagen.

00:23:25: Ich bringe mich jetzt mal ein.

00:23:26: Ich habe drei Monate Zeit oder es gibt ein Thema was sich social-mediamäßig sehr gern begleiten möchte aber danach muss ich auch wieder andere Dinge machen sich nicht zu verpflichten.

00:23:36: also wir haben gerade in einem vorherigen Podcast in der letzten Woche besprochen dass allein dieses Präsidentenamt ja durchaus aufwendig ist und es echt schon ein Commitment ist.

00:23:50: Insofern glaube ich, diese Idee zu sagen wir öffnen die Türen und ihr könnt euch für einzelne Themen, für bestimmte Zeiten einbringen aber dann auch wieder vielleicht so ein bisschen zurücktreten dass das vielleicht durchaus einen Reiz hat für viele Frauen gerade für jüngere Frauen.

00:24:11: Und das andere große Thema Oder wir haben wirklich viele Themen, aber ein Thema das uns auch trägt ist dass wir ja doch inzwischen viele studentische Clubs haben Golden Sea Clubs.

00:24:30: Übrigens im meiner Area noch kein was ich jetzt erst voller Entsetzen festgestellt habe.

00:24:38: also Aber auch da kann man bisschen strategischer dran gehen und strategischer Aufsetzen gibt es auch ganz viele Frauen, die schon enorm engagiert unterwegs sind und viel Erfahrung gesammelt haben.

00:24:51: Aber diese Studentinnen brauchen sozusagen ihren Raum um ihre Stimme zu erheben bei uns intern aber möglicherweise eben auch nach außen oder auf jeden Fall also nach meiner Vorstellung unserer Vorstellungen im Board, im Unionsvorstand auf jeden fall auch noch außen und das wollen wir entwickeln.

00:25:13: Was heißt das wiederum konkret?

00:25:15: Es gibt ja Golden Set Clubs.

00:25:18: Wie könnten die mehr eingebunden werden, mehr Sichtbarkeit bekommen?

00:25:24: Indem Sie sozusagen Ihre Themen spielen auf den Kanälen, die wir haben möglicherweise auch bei euch mal indem sie aber uns auch sozusagen ihre Themen reinholen.

00:25:37: also wenn wir über die Fake sprechen oder und so weiter dann Wir wissen ja, dass wir auch viele Zondjens haben die im Zweifel noch gar nicht auf Social-Media unterwegs sind und damit im Grunde gar keine Büroungen haben.

00:25:52: Aber sie haben einfach ein Stück weit andere Themen.

00:25:54: Und wir wollen den auch sozusagen für alle ermöglichen sich damit zu beschäftigen.

00:26:04: Ein Stück weit... Also

00:26:06: das heißt auch ein Stück Generation?

00:26:09: Generationen übergreifendes Lernen.

00:26:11: Also wir lernen von den jüngeren künstliche Intelligent, Deepfakes was auch immer wir da nutzen können und können vielleicht mit unserer Expertise andersrum sie profitieren lassen also dass es da eine engere Vernetzung gibt.

00:26:28: ist das so euer Gedanke?

00:26:31: Das ist genau der Gedankel und auch da geht es ja darum sozusagen von beiden Seiten zu profitieren.

00:26:39: Du genauso wie ich, wir sind als junge Frauen in die Clubs gekommen und dann sitzt man da mit großen Ohren und sagt Boah spannend.

00:26:46: Und bei dem Thema kann ich dir ansprechen?

00:26:47: Bei diesem Thema kann nicht die ansprechen und dann habe ich vielleicht auch persönliche Frage.

00:26:52: Da findet man immer eine Antwort und das ist ja dass es ja das was Zonter ausmacht auch neben unsere Themen und Service.

00:27:01: Aber das können wir doch den jungen Frauen genau so zur Verfügung stellen.

00:27:05: Das ist meine Vorstellung und meine Vorstellungen jetzt auch.

00:27:07: wenn wir Töchter haben, die jetzt in einer anderen Stadt sind, wo ein Sonntagclub ist.

00:27:14: Dann würde ich sagen, wenn du ein Problem hast als ein Sonnagclub, da rufe ich an.

00:27:19: Ich gucke mal ob wir hier jemanden finden, der da irgendwie eine Idee so.

00:27:24: Und wenn wir das mit den Themen verbinden und die jungen Frauen einladen und sagen Hier ist die Bühne!

00:27:31: Ob es auf einer Seminarkonferenz oder auf der Mitgliederversammlung auch möglicherweise und oder bei Social Media, oder jetzt in der Kampagne Zonta Says No.

00:27:43: Dann Netzwerken sie ja gleichzeitig auch?

00:27:45: Und wie auch?

00:27:46: Ich

00:27:47: finde das interessant.

00:27:49: also von außen könnte dieses Netzwerk manchmal vielleicht so ein bisschen geschlossen wirken oder elitär oder ich weiß nicht was und zu sagen Wir wollen es Öffnen und wir wollen die Kraft dieser ganzen tollen Frauen einer breiteren Menge zur Verfügung stellen.

00:28:11: Wo du das gerade sagst, ich habe gerade für die Freundin meiner Tochter eine Connection in Vancouver hergestellt für eine Wohnung in Frankfurt Und da wird sich bestimmt was draus entwickeln Und vielleicht in diese Richtung weiterzudenken, nicht die Close-Shop-Idee.

00:28:29: Sondern wirklich zu sagen, lass uns das öffnen!

00:28:32: Lass uns diese vielen tollen Frauen und das ganze Potenzial noch einfach erweitern und voneinander lernen.

00:28:43: Ich auch noch glaube ich dazu sagen möchte, dass es geht auch nicht nur um das eigene Netzwerk sondern ich glaube wir müssen uns auch öffnen für andere Netzwerke mehr Verbindung schaffen.

00:28:55: Dass das übergreifender ist und da gehört einfach sich öffnend dazu und um die allen mitzunehmen und dass sie sich da auch wohlfühlen.

00:29:05: Da müssen wir denen einfach auf die Plattform bieten und das finde jede Sonntin, ob jung oder alt sich vielleicht irgendwo vielleicht mal wiederfindet und traut auch mal sich irgendwo was mitzumachen.

00:29:19: Auch mal

00:29:20: außerhalb der Club-Ebene sondern vielleicht dann auch wirklich auf Unionsebene.

00:29:25: Und ich muss nochmal sagen da kann dich die Köln nur recht geben dieses Die Arbeitsgruppe mit Social Media Also mir ist jetzt erst klar geworden wie groß diese Gruppe eigentlich ist.

00:29:37: Diese nämlich eigentlich riesig.

00:29:39: aber es sind Jeder macht mal halt was.

00:29:41: Natürlich hat immer eine das Hütchen auf, das bleibt ja auch, das muss ja auch koordiniert werden aber auch das ist verteilt auf drei vier Schultern.

00:29:51: Aber es kann wirklich jede mitmachen und ich glaube dass es ein sehr guter Ansatz ist.

00:29:57: Ich kann mir auch vorstellen, dass – und so ist es ja mit dem Blueprint im Grunde auch – jede Veränderung macht natürlich erstmal Angst.

00:30:05: Das kennen wir alle aus einem Privatleben, das kennen wir aus unseren beruflichen Kontexten.

00:30:10: Und so ist das natürlich sicherlich in der Zonterorganisation.

00:30:13: Das hat man im Vancouver auch gespürt.

00:30:15: Da kommt eine Veränderungen auf uns zu.

00:30:19: Das ist Unsicherheit.

00:30:20: Ach können wir das vielleicht noch abwenden?

00:30:22: Kann ich doch alles so bleiben wie es

00:30:23: ist?".

00:30:24: Und ich kann mir vorstellen, Veränderungen in der Union auch so erlebt, dass es natürlich Menschen gibt die das was sicher auch bewährt hat und wo Menschen sich auch verdient haben gemacht haben.

00:30:39: Auch bewahren möchten.

00:30:42: wie kann es gelingen alle mitzunehmen bei?

00:30:47: denn du hast es am Anfang gesagt wer sich nicht verändert oder wer stehen bleibt irgendwann abgemeldet und wenn wir nicht das Heft des Handelns in die Hand nehmen, ja dann wird es uns auf jeden Fall in dieser Form oder in dieser Bedeutung vielleicht irgendwann nicht mehr geben.

00:31:09: Ich glaube was ganz wichtig ist – Wir können hier auf den Erfahrungsschatz und die Expertise und das Netzwerk von dieser ganz hervorragenden Arbeit, die da schon geleistet worden ist, ja nicht verzichten!

00:31:22: Die brauchen wir ja auch.

00:31:24: Auch um sich zu verändern, müssen wir auf alten Erfahrungen zurückgreifen.

00:31:34: Das ist ganz wichtig, dass man so überzeugt, dass sie wirklich mithelfen und mitwirken.

00:31:44: Weil das brauchen wir auch!

00:31:46: Das ist wichtig,

00:31:51: diese Dringlichkeit und die Notwendigkeit deutlich zu machen.

00:31:56: Es geht nicht darum auf irgendetwas zu verzichten sondern gemeinsam etwas Neues aufzubauen.

00:32:04: Nicole ich glaube du hattest gerade das was sagen wollen?

00:32:08: Ich würde es vielleicht so in einem Satz zusammenfassen umzubewahren müssen wir verändern.

00:32:16: also Wir müssen uns ein Stück verändern, weil unsere Sache die wir machen ist so enorm wichtig.

00:32:27: Also ich meine sie war immer wichtig aber gefühlt wird es jetzt gerade noch wichtiger, weil immer dann wenn wirtschaftlicher Stress ist... Ich will jetzt gar nicht... Ihr habt die Ukraine bei euch im District.

00:32:39: also Krieg wollen wir so.. Aber dann sind immer besonders Frauen ganz besonders die Frauen, also wir sind wirklich was das angeht in Zeiten wo wir unsere Stimme dringend erheben müssen.

00:32:55: Wenn wir jetzt egal ob in Vancouver oder egal wo wir unterwegs sind.

00:33:00: wenn wir mit Menschen sprechen und ihnen erzählen was wir als Zontchen machen dann erfahre ich immer und wir tauschen uns ja da auch intensiv darüber aus sagen immer boah das ist ja super was ihr da macht boah!

00:33:13: Das wusste ich gar nicht.

00:33:15: Also nein, das finde ich... zum Teil auch möchte ich unterstützen und dann kriegen wir Spenden oder eben aber jedenfalls das Interesse.

00:33:25: Und gleichzeitig haben wir aber ein demografie bezogenen Schwund, ihr sagtet es wäre schwierig junge Frau zu bekommen und ich finde dass passt irgendwie.

00:33:35: da muss jetzt doch gelingen das jetzt zusammenzubringen.

00:33:39: Das ist das was uns antreibt.

00:33:42: Und notwendig ist, dass wir deswegen Social Media auch echt wichtig... ...dass wir einfach bekannt werden.

00:33:50: Dass unsere Marke bekannter wird.

00:33:54: Dann können wir auch noch mehr bewegen!

00:33:56: Ich finde das wir als... Wir sind ja am Ende nicht viele muss man jetzt mal sagen also gut viertausend in Deutschland Ist das eigentlich ein kleiner Haufen?

00:34:10: Aber wir kriegen, ich finde es schon.

00:34:12: Wir kriegen jetzt gerade durch Sonntagsessen unfassbar viel hin und auch wenn ich das richtig wahrnehme auf kommunaler Ebene was enorm wichtig ist sozusagen die Themen gespielt Die Themen besprochen mit den Verantwortlichen vor Ort für Frauenhäuser Für Frauenberatungsstellen Für Strukturen in der Stadt Jetzt zum Beispiel ist Luisa da oder solche Sachen, tauschen wir uns ja auch als Zontien aus.

00:34:43: Ist jetzt bei uns in Ansberg angekommen und solche Sachen.

00:34:47: Da passiert enorm viel und ich finde das ist sehr beeindruckend und da geht noch mehr!

00:34:56: Ich würde gerne eine Idee noch mal platzieren, die ich kürze sich mit Dorothea Schnepper-Leug.

00:35:04: Es war Präsidentin des Osnabrücker Clubs inzwischen um die siebzig und Sie hatte den Vorschlag ob wir nicht einmal solche Mütter-Töchter treffen machen sollten?

00:35:15: Und wenn ich keine eigene Tochter habe kann vielleicht eine andere junge Frau mitbringen oder so.

00:35:21: Vielleicht wäre das auch eine Idee, die man ein bisschen weiter denken könnte.

00:35:26: Denn das eine ist ja, News Conference zu machen und zu sagen Mensch geht da mal hin usw.

00:35:31: Aber das andere ist wirklich jemanden an die Hand zu nehmen und sich zu treffen Und diese

00:35:36: Kraft

00:35:37: dieses Netzwerkes Das nicht nur zu Hause am Küchentisch zu erzählen wie toll das in Vancouver oder wo auch immer war Sondern dass auch zu spüren Diese Verbindung.

00:35:48: vielleicht ist auch das ein Format was man mal denken könnte.

00:35:54: also Jetzt mal so gedacht sind das die low-hanging fruits, ne?

00:35:58: Absolut.

00:35:59: Also da wäre im Grunde...wär das nicht schwierig zu sagen ich bring meine Tochter, meine Schwiegertochter, die Freundin meiner Tochter mit und wir treffen uns und haben verschiedene Themen und versuchen einfach diesen Spirit und ich glaube um das geht es ja du hast es gesagt wenn man wirklich mit Begeisterung davon erzählt dann können wir das rüberbringen.

00:36:21: aber das tun wir eben So selten.

00:36:25: Und wenn man das in einer größeren Gruppe tun könnte, wäre das vielleicht auch ein kleiner Schritt?

00:36:32: Absolut!

00:36:32: Also ich empfinde... Du sagst es ja, ich habe drei Kinder.

00:36:37: Meine Töchter sind zwanzig und achtzehn.

00:36:41: Auch wenn die Freunde und Freundinnen da haben wir da wild diskutiert Ich finde auch dass die jungen Frauen ihre frauenspezifischen Themen völlig anders platzieren.

00:36:57: Meine Tochter und ich weiß bei die anderen, also in deren Altersklasse wird das auch diskutiert.

00:37:03: wenn sie sagen ja studentische Sonderklubs ist ja super aber da müssen doch auch Jungs rein.

00:37:09: Und die sind da in ihrer Welt so ein bisschen anders unterwegs oder... Also ich erlebe das so und habe andere Themen eben auch, die stellen sich mit zwanzig auf eine Bühne mit sein muss und vertreten ihre Meinung.

00:37:29: Und wir sollten das unbedingt nutzen.

00:37:32: oder sie nicht nutzen sondern wie sollten Sie für uns gewinnen?

00:37:35: Weil das kann ja diese uralte Idee von Zontha nur gut tun weil das sind die Frauen die wir als Zontchen immer sozusagen unterstützen.

00:37:49: oder wir haben uns gewünscht dass wir Frauen offen und klar formulieren, unsere Bedarfe und Bedürfnisse adressieren.

00:37:58: Und ich habe den Eindruck da sind sie jetzt so ein bisschen.

00:38:03: Ich weiß nicht wie ihr das seht aber...

00:38:05: Meine Tochter ist neunzehn und ich wäre auf jeden Fall auch mit ihr dabei und ich glaube es ist deutlich geworden in diesen dreißig Minuten dass es darum geht du hast es so schön gesagt zu verändern, um zu bewahren und letztendlich um die Sache von Frauen und Mädchen weiterzubringen.

00:38:26: Und das was schon erreicht wurde dass für die Zukunft abzusichern und das mit ganz viel Freude und ganz viel Begeisterung zu machen.

00:38:36: Nicole Ute ihr werdet da bestimmt einen guten Job machen als Unions Board.

00:38:42: ich

00:38:42: freue mich darauf das zu beobachten und vielleicht an der eine oder anderen Stelle mitzuwirken und gemeinsam können wir Sonntag in die Zukunft bringen.

00:38:51: Danke euch!

00:38:52: Vielen Dank, das machen wir.

00:38:54: Vielen Dank Nicole.

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