151. „Es ist eine wunderbare Reise“ – Ein Gespräch mit Franziska Schult über die ZONTA-Welt

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir mit Franziska Schult. Sie arbeitet als Ingenieurin und engagiert sich seit etwa 13 Jahren bei ZONTA. Heute ist sie Präsidentin des ZONTA Clubs Lübeck. Die 31-Jährige erzählt uns im Podcast, warum sie ihr Engagement bei ZONTA wie eine „wunderbare Reise“ empfindet, welche Möglichkeiten ZONTA bietet und wie der Club sich in Zukunft weiterentwickeln kann. Franziska hat bei der Erarbeitung des Blueprints mitgewirkt.

Transkript anzeigen

00:00:10: Herzlich willkommen zum Zonter Podcast.

00:00:12: Tieti, ich bin Susanne.

00:00:13: Ich bin Ute und unseren Podcast hört ihr alle vierzehn Tage rund um Frauen und Mädchen auf allen gängigen Plattformen.

00:00:20: Ja und heute haben wir einen Gast Franziska!

00:00:23: Und wir haben dich schon zum dritten Mal hier also sozusagen die Dritte Tasse Tee mit Franziska Schuld.

00:00:30: Herzlich Willkommen Franziska.

00:00:33: Vielen Dank, freue mich wieder aber euch sein zu dürfen.

00:00:37: Genau, da müssen wir vielleicht mal erzählen.

00:00:39: Warum bist du eigentlich schon zum dritten Mal da?

00:00:42: Du bist Ingenieurin bei Träger und du bist aktuell die Präsidentin des Zonter-Clubs Lübeck.

00:00:49: aber du hast – und deswegen zum dritte Mal hier im Podcast – einen Grund wie wir uns das wünschen, so eine Bilderbuchlaufbahn in Zonter hinter dir.

00:00:59: Du hast mal Entferden wenn ich das richtig weiß den Young Women in Leadership Award gewonnen, E-Club oder im Golden Set Club, ich weiß nicht genau was gemacht.

00:01:11: Und darüber haben wir beim letzten Mal gesprochen, hast Ute Scholz unsere internationale Präsidentin nach Brisbane begleitet und ihr dort assistiert.

00:01:23: Darüber haben wir bei dem letzten mal gesprochen.

00:01:25: Und jetzt – das finde ich ganz spannend!

00:01:27: Hast du mitgewirkt an der Erarbeitung des Blueprint?

00:01:31: Erst mal herzlich willkommen Franziska.

00:01:34: Vielen Dank, Susanne, für die liebe Einleitung!

00:01:38: Ihr könnt Franziska ja jetzt nicht sehen aber Franziska erzähl mal wie alt du bist denn das ist echt der Wahnsinn dass du jetzt Präsidentin bist in Lübeck.

00:01:48: Erzähl mal ein bisschen was über dich.

00:01:50: Ich bin ein dreißig Jahre alt und meine Zahn-Tage-Geschichte ist so gesehen schon dreizehn Jahre alt mit dem Award nach vierzehn Jahren den ich entfernt bekommen habe.

00:02:00: Und ja, das ist eine wunderbare Reise.

00:02:04: Eines hat das andere ergeben und jetzt bin ich beim Sonntagclub Lübeck gelandet was wirklich ganz wunderbar ist ein ganz toller Club, ganz tolle Frauen und freue mich jetzt dafür zwei Jahre die Präsidentin sein zu dürfen.

00:02:19: auch nochmal ne ganz spannende Herausforderung ist.

00:02:23: Ja genau du warst auf der Convention in Vancouver.

00:02:26: da haben wir uns persönlich gesehen.

00:02:30: Ja, wir haben hier im Podcast schon über den Blueprint gesprochen.

00:02:35: Zuletzt mit Christine Gerber denkt die das sehr gut eingeordnet hat.

00:02:40: aber wir würden einfach gerne mal so eine junge Perspektive auf diesen Blueprint einsammeln denn im Grunde ist es ja so dass wir junge Frauen für Sonntag gewinnen wollen.

00:02:52: Das gleich auch noch das zweite Thema woüber wir sprechen wollen was zieht eigentlich junge Frauen bei Sonntage an?

00:02:59: Aber vielleicht kannst du erst mal erzählen, inwieweit bist du mit dem Blueprint befasst gewesen?

00:03:06: Wie ist die Entstehungsgeschichte eigentlich.

00:03:09: Ja ich bin im letzten Biennium dazugekommen so ungefähr bei der Hälfte also diese ganzen Vorrecherche Teil, die ganze Konzeptarbeit.

00:03:21: da war ich noch nicht dabei.

00:03:22: das ist vorher in der Arbeitsgruppe gelaufen.

00:03:26: Es ging dann darum, als ich dazu gekommen bin aus verschiedenen Konzepten und Ideen die Beste rauszusuchen.

00:03:34: also es standen zu dem Zeitpunkt noch zwei bis drei zur Wahl.

00:03:38: diese Länder Identität oder die Länder Strukturierung war da eine ganz wichtige Rolle.

00:03:47: Ich glaube der größte Unterschied war noch ob man noch Kontinentale Ebene einführt.

00:03:55: Und da sind wir ganz methodisch vorgegangen und haben jeder hat so Bewertungsschieds, Bewertungsmatrixen ausgefüllt mit verschiedenen Argumenten für und gegen.

00:04:06: Und schlussendlich war eines der Hauptargumente dagegen noch eine zusätzliche Ebene einzuführen ist dass wir Doppelstrukturen vermeiden wollen.

00:04:17: Man sich halt fragen muss, wo es dann der Mehrwert bei man jetzt eine verpflichtende Zwischenebene einzieht.

00:04:24: Ob man das dann nicht eher informeller und unbürokratischer machen kann?

00:04:29: Und so haben die meisten Punkte für den jetzt vorgeschlagenen Blueprint gesprochen.

00:04:38: Im Grunde auch einen sehr demokratischer Prozess in der Erarbeitung.

00:04:46: Was mich, wir haben uns ja wie gerade schon gesagt in Vancouver gesehen und da gab es eine große Aufregung.

00:04:54: Christine Gerberding hat im letzten Podcast so eine Plötzlichkeitserfahrung genannt, ne?

00:04:59: So eine große Überraschung.

00:05:02: Ihr Jüngeren also Beret Lindau zum Beispiel erinnere ich mich und auch Du Franziska ihr wart eigentlich gleich ganz positiv den Blueprint gegenüber Und das mag natürlich damit zusammenhängen, denn jetzt hat sich ja die Aufregung auch schon so ein bisschen gelegt.

00:05:20: Dass ihr einfach schon länger damit befasst wart.

00:05:23: aber vielleicht kannst du mal aus deiner jüngeren Perspektive sagen was findest du gut an dieser neuen Struktur oder was habt dich überzeugt?

00:05:35: Ja im ersten Ansatz war ich auch ein bisschen skeptisch weil Mir ist genauso ging wie vielen anderen auch, wo es denn dann unsere Internationalität?

00:05:48: Im zweiten Gedanken sind wir dann völlig klar geworden.

00:05:52: Gut das können wir auch anders lösen ohne offizielle Struktur.

00:05:58: Sondern ich habe eher gesehen dass dieser Abbau von Doppelstrukturen den unglaublichen Mehrwert bringt und das hat mich direkt überzeugt.

00:06:11: Mir geht es so und ich glaube auch vielen anderen, wir leben in einer Zeit wo alles irgendwie zu viel ist.

00:06:17: Zu viele Termine, zu viele Verpflichtungen, zu viel Informationen.

00:06:21: Und jetzt gerade als Präsidentin, wo man natürlich auch überall teilnehmen möchte hat man dann diverse Area Meetings, Unions Meeting, District Meeting Inter-District Meeting Convention die Club Meetings.

00:06:33: Man kommt gar nicht mehr richtig zum Durchatmen und fragt sich dann sind die Veranstaltungen, wir sind an und für sich, wenn man dann vor Ort ist auch schön.

00:06:43: Und der Austausch ist auch toll aber inhaltlich doppelt sich ja vieles.

00:06:49: Dann fragt man sich halt schon muss das so sein?

00:06:52: Denkt sich auch im Vorhinein vielleicht nicht noch ein Termin.

00:06:58: Deswegen hatte ich direkt das Gefühl bei einer neuen strukturigen Umstrukturierung, dass es eine große Chance für uns alle dann auch vielleicht zu den Veranstaltungen, die es dann gibt.

00:07:11: Wie da motivierter und zielgerichteter hinzugehen oder mit mehr Kraft vielleicht auch.

00:07:16: Und ja das war für mich so der überzeugende Faktor noch dazu kommt dass wir in Deutschland schon die Union haben, die ja auch quasi nur auf Advocacy beschränkt diese Struktur ja auch schon verkörpert, kann man ja sagen.

00:07:38: Dadurch fand ich diesen Vorschlag auch sehr gut vorstellbar für uns, weil wir das ja schon kennen und genau da nur die anderen Themenbereiche darin noch integrieren müssen in Erfüllungsstrichen.

00:07:52: Und ja, das war mich dann überzeugt.

00:07:56: Frau

00:07:56: Utegleich was sagt?

00:07:58: Kurzer Kommentar dazu!

00:07:59: Ich finde es nochmal ganz interessant dass gerade auch du als jüngere Frau, ich glaube du hast jetzt noch keine Kinder, wenn ich das richtig weiß.

00:08:08: Aber wir die vielleicht so eine Familienphase dann schon weitestgehend abgeschlossen haben da kann man vielleicht noch sagen okay dann kann ich nochmal zu diesem und jedem Meeting aber gerade vor dem Hintergrund dass wir jüngere Frauen gewinnen wollen und auch nicht nur zum mitmachen sondern auch zum in die Verantwortung gehen.

00:08:29: Das fand ich hast du jetzt grade nochmal sehr schön ausgedrückt oder war für mich sehr nachvollziehbar.

00:08:36: Ich hätte noch eine Frage an dich, Franziska.

00:08:38: Was jetzt nochmal wirklich diskutiert wird ist ja dass die Area-Ebene praktisch eliminiert wird also gibt es dann nicht mehr?

00:08:51: Es gibt aber ja zum Beispiel Deutschland mit hundert und dreißig Clubs wirklich große Anzahl, ist denn darüber auch nachgedacht worden wie das zu händeln ist oder ist dieser Schritt noch in der Planung?

00:09:07: Ja, das ist eine gute Frage.

00:09:09: Der Schritt ist noch an der Planungen und ich denke da kommt es auch ganz auf unsere Vorschläge an.

00:09:14: also da gab's viele verschiedene Gedanken die wir in der Gruppe natürlich auch schon diskutiert haben.

00:09:22: aber da ist ganz klar auch unsere Freiheit jetzt gefragt, also zu überlegen wie ist es denn für uns am besten.

00:09:30: Und ich glaube da haben wir wirklich einen unglaublichen Vorteil dass wir die Union schon haben und davon ausgehen.

00:09:36: das ist glaube ich eine gute gemeinsame Struktur.

00:09:39: um das zu überliegen und was ich mir zum Beispiel vorstellen könnte ist zu sagen ja dass wir uns ein bisschen fachlich sortieren also Vocacy Fundraising Membership als drei große Bereiche, vielleicht Awards noch dazu.

00:09:56: Und dann gibt es in Regionen Beauftragte und dann gibt das sozusagen eine Gruppe aus verschiedenen Bereichen aus Deutschland die sich um Advocacy kümmert und diese Gruppe hat eine Share, die ist im Bord vom Zontha-Deutschland koordiniert das Ganze und die Gruppenmitglieder tragen das dann in die Clubs, in ihrer jeweiligen Region.

00:10:24: Also es wäre also etwas was ich mir vorstellen könnte.

00:10:27: aber dass ist die Freiheit von uns das jetzt zu überlegen denn Sonntag möchte da jetzt keine mandatorische Struktur oder Vorgabe schaffen Das hat man ja auch bei der Convention gesehen verpflichtende Boardpositionen für die Clubs abgeschafft haben, um uns da einfach ein bisschen mehr Freiheit und Flexibilität zu geben das so zu machen wie es für uns am besten ist.

00:10:50: Also

00:10:51: das heißt eher eine thematische Gliederung oder Strukturierung als eine regionale Strukturierungen.

00:11:00: Das wäre jetzt meine Idee dazu.

00:11:02: Ja, wobei das... Ich mein wir sind ja nun zufällig in einer Area haben uns auch schon bei verschiedenen area meetings getroffen und das war immer sehr schön und sehr bereichernd dass man sich wirklich kennen lernt, dass man dich kurz anrufen kann und sagen kann Franziska kommst du zum dritten mal in den podcast und so.

00:11:19: Das hat natürlich auch ganz viel.

00:11:23: also insofern muss man da sicherlich überlegen wie das gehen kann.

00:11:28: aber ich Du hast ja auch so ein bisschen gesagt, das fand ich auch plausibel.

00:11:32: Diese Doppelung der Themen wenn nicht am Area Meeting an einer District-Konferenz und so weiter dann höre ich tendenziell immer wieder ähnliche Dinge und vielleicht ermöglicht es eher in die Tiefe zu gehen, wenn ich wirklich mit einem thematischen Arbeitskreis zusammen arbeitete?

00:11:50: Das wird sich jetzt irgendwie

00:11:53: zeigen.

00:11:54: Und was vielleicht auch noch einen Argument ist, aktuell ist es ja so dass die Präsidentin häufig ausschließlich an diesen Veranstaltungen teilnimmt was natürlich auch ein bisschen schade ist.

00:12:06: Dass das nicht mehr Mitglieder anzieht.

00:12:08: ich denke die Fragen muss man sich auch stellen warum kommen so wenig Mitglieder zu den Area District Meetings und Jons Meetings?

00:12:16: Ich denke schlussendlich ist es eine von alles ist zu viel aber da kann die Mitglieder sprechen, da wird jede ihre Gründe haben.

00:12:30: Weil so einer neuen Themenbezogenen Strukturierung hätte man die Chance vielleicht Interessen bezogen mehr Mitglieder zu integrieren.

00:12:40: also die Präsidentin deckt ja gerade sozusagen alles ab muss sich in jedem Bereich auskennen und alles irgendwie bespielen was den Job vielleicht auch noch mal unattraktiver macht weil es einfach ein sehr hoher Zeit invest ist.

00:12:55: eher fachbezogen strukturieren würde, könnte man vielleicht auch mehr auf Fachexpertinnen zurückgreifen und sagen okay bei uns im Club haben wir eine engagierte Frau für Advocacy.

00:13:09: Und die spielt dann den Austausch mit anderen Clubs oder mit Sontha Deutschland.

00:13:20: Vielleicht sogar Biennium übergreifen, das wäre ja auch um da so Kontinuität sicherzustellen.

00:13:28: Wir haben jetzt bei uns im Club – ich war gerade Präsidentin und er empfand es wirklich als sehr viel was da auf einen zukommt.

00:13:36: Das ist eigentlich schon sehr schwer zu leisten aber wenn ich dann wirklich im Club unterschiedliche Beauftragte habe wie du grad gesagt hast für Membership, für Advocacy oder so, dann kann man das natürlich ein bisschen... entzerren und die Präsidentin hält sozusagen so ein bisschen die Fäden zusammen und repräsentiert den Club vielleicht nach außen.

00:13:57: Richtig, genau!

00:13:58: Und wir haben jetzt ja auch schon die Auftragten aber auf lokaler Ebene mit Sicherheit ganz klasse für dieses Netzwerk und diesen Zusammenspiel mit den anderen Clubs.

00:14:12: Ich finde da kommen sie noch nicht gar nicht richtig zum Zuge lässt sich mit einer anderen Struktur vielleicht auch optimieren.

00:14:21: Da würde ich ganz gerne mal kurz einspringen, weil tatsächlich das so ist dass genau das ja jetzt gerade bei der Union probiert wird.

00:14:30: es wird ja jetzt

00:14:31: grade

00:14:32: thematische Arbeitskreise geöffnet.

00:14:36: wir haben hier jetzt gerade erst seit einer Woche glaube ich diese Aktion jeder sich eintragen kann und das ist eigentlich genauso wie du sagst, es sind innerhalb von fünf Tagen schon irgendwie hundertsiebzig Sonntiens die sich in diversen Arbeitskreisen angemeldet haben.

00:14:56: Vorher waren's fünfundzwanzig.

00:14:58: also das Konzept ist richtig und würde ja genau für das sprechen was du jetzt gerade gesagt hast dass ganze zu öffnen und wirklich ein bisschen thematisch zusammenzufassen, sodass auch jede sich bei dem Thema, also die sie wirklich interessiert daran teilzunehmen und mitzumachen.

00:15:23: Vielleicht auch zeitlich so ein bisschen begrenzt da, dass ich wirklich sage jetzt habe ich beruflich mal drei Monate Zeit, das kann ich mich weiß ich nicht.

00:15:31: für irgendeine Social Media Kampagne da einklenken und da helfen verpflichte ich mich, aber nicht dauerhaft.

00:15:38: Das könnte auch etwas sein was einfach jüngeren Mitgliedern auch hilft zu sagen Ich mach das jetzt mal temporär und dann mache wieder weniger Und dann mache vielleicht mal irgendwann wieder mehr.

00:15:51: Ganz genau

00:15:54: Wie geht es denn jetzt weiter Franziska?

00:15:56: Also wir haben ja die Sammlung der Ideen Jetzt bis Ende Oktober.

00:16:06: Kannst du uns ein bisschen damit reinnehmen, was passiert dann mit diesen vielen verschiedenen Gedanken?

00:16:12: Ja die werden natürlich alle gelesen und ausgewertet, gruppiert.

00:16:19: Es gibt eine extra Unterarbeitsgruppe, die sich sehr intensiv damit beschäftigt.

00:16:23: Was ich auch an dieser Stelle nochmal sagen muss ist, dass wirklich die Machern das ja auch alle ehrenamtlich im Menserzeitaufwand und Einsatz sind.

00:16:31: also das ist wirklich sehr beachtlich.

00:16:35: zur gleichen Zeit auch sehr spannend, was für Rückmeldungen kommen.

00:16:39: Und aktuell ist ja noch die Sammelphase also bis Ende Oktober läuft die noch und dann je nachdem was die Auswertung dann ergibt werden wir uns in der Gruppe nochmal zusammensetzen auf im großen Kreis und es gibt sonst noch verschiedene Untergruppen.

00:16:57: ich bin zum Beispiel in der Untergruppe für die Länder Strukturierung Auch wie kann man die kleineren Länder gut zusammenfassen?

00:17:10: Wie kriegen wir die Herausforderungen mit der Namensgebung gut gelöst in einigen Ländern?

00:17:20: Da muss man da politische Besonderheiten berücksichtigen, wie zum Beispiel jetzt Taiwan, Hongkong und Macau.

00:17:30: Ich bin auch schon ganz gespannt und da wird es natürlich in enger Abstimmung mit den Rückmeldungen laufen.

00:17:39: Deswegen, ich glaube bis zum Ende Oktober müssen wir jetzt erstmal nochmal abwarten und uns dann die Karten legen wie wir da weitermachen.

00:17:49: Es gibt auch eine Arbeitsgruppe, der sich dann mit der Convention beschäftigt.

00:17:54: Wie gehen wir das Thema an?

00:17:58: Es gibt eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Kommunikation beschäftigt.

00:18:04: Also wann welche Meilensteine Informationen welcher Art rauszugeben?

00:18:12: Das finde ich ganz schön dass du wirklich noch mal drauf hinweist.

00:18:15: es sind alle ehrenamtlich dabei und wir wollen gemeinsam etwas Gutes für die Organisation und es ist ein großer Change-Prozess.

00:18:26: Ich glaube, das ist auch gut im Grunde parallel zu überlegen dass eine sind die Inhalte aber das andere ist wie gelingt eigentlich dieser Change?

00:18:34: denn wir sind ja alle Gewohnheitstiere und mögen gerne das was wir kennen und jede Veränderung macht uns erst mal Angst.

00:18:43: also das wäre wahrscheinlich wichtig das mitzudenken.

00:18:49: Ja, jetzt haben wir so ein bisschen über den Blueprint gesprochen und da geht es ja im Grunde um die Struktur von Sonntag.

00:18:58: Aber Ausgangspunkt ist ja dass wir Mitglieder verloren haben und vor allen Dingen positiv gesagt neue Mitglieder gewinnen wollen und idealerweise junge Frauen nämlich wie dich Und bei dir ist das ja optimal gelungen kann man auch nur sagen herzlichen Glückwunsch an den Sonntaklub.

00:19:15: Pferden.

00:19:16: Haben sie alles richtig gemacht mit dir?

00:19:19: Aber das gelingt ja nicht immer so bilderbuchmäßig und vielleicht können wir noch mal ein bisschen über Formate nachdenken.

00:19:28: Wie kommen wir an junge Frauen, wie können wir junge Frauen begeistern?

00:19:35: Was ist vielleicht wichtig um die auch nicht nur einmal eins zwei Mal einzuladen sondern um sie wirklich zu binden und in Verantwortung zu bringen.

00:19:48: Also zwei Ideen aus meinem persönlichen Kontext sind natürlich immer die Awards.

00:19:53: Ich finde eine tolle Sache, Frauen dort sichtbar zu machen und dann irgendwie ins Netzwerk aufzunehmen und mitzunehmend.

00:20:02: Und das ist auch etwas Arbeit wo der Zanderklubferne es wirklich sehr gut gemacht hat regelmäßig zur Veranstaltung einzuladen in Kontakt zu bleiben über die verschiedenen Lebensphasen hinweg am Anfang im Leben das natürlich auch mit einigen Umzügen verbunden und dann an den richtigen Stellen die Impulse zu liefern.

00:20:24: Da gibt es doch einen Golden Z-Club oder E-Clube, was auch immer.

00:20:31: Das ist das eine.

00:20:33: Die Stärkung der Golden Z Clubs wäre also früh anzufangen wenn man in der Zeit auch im Kreis von anderen Studentinnen schon mit Sondha in Verbindung kommen, das ist glaube ich eine sehr wertvolle Sache.

00:20:49: Das macht den Einstieg dann viel leichter vor allem wenn die Sondhaklubs, die Golden Z-Clubs auch immer mal mit einladen um da schon mal Bindung aufzubauen.

00:21:01: und dann ja das nächste wäre Mentoring.

00:21:06: Da bin ich ja auch ganz aktiv im internationalen Mentoring Programm von Sondtha.

00:21:11: Ich glaub, dass es auch einen Punkt wo wie diese Internationalität spielen, bewerben und leben können.

00:21:20: Denn das ist natürlich unglaublich spannend Frauen aus anderen Ecken der Welt kennenzulernen sich auszutauschen über die Herausforderungen des Lebens Und gerade in Zeiten von politischen Verwerfungen irgendwie im Gespräch zu bleiben, Kontakt zu bleiben.

00:21:36: Das ist denke ich auch eine sehr attraktive Sache für junge Mitglieder.

00:21:45: Und wenn es dann zum Kontakt kommen die ersten Treffen, dann ist das natürlich der persönliche Kontakt vielleicht zu ein, zwei, drei Zonchens.

00:21:56: Es war besonders wichtig mit denen man sich wohl fühlt auch wie lockere Gespräche zustande kommen.

00:22:04: und ich glaube dann ist es die Kunst die jungen Mitglieder integrieren und Verantwortung zu nehmen, aber auch nicht zu überfrachten.

00:22:16: Ich glaube Clubs oder auch andere Ehrenamtorganisationen... Man hat dann mal so die Neigung, dass jemand neu ist?

00:22:25: Oder können wir Arbeit und Verantwortung abgeben und dann wird gleich ein riesiger Berg drauf geworfen Und das kann auch schnell natürlich einen Beigeschmack haben.

00:22:37: Also da eine gute

00:22:39: eine

00:22:40: gute Balance.

00:22:41: Also ich habe selber immer so die Erfahrung, in dem Moment wo man nur am Spielfeld dran steht und zuguckt macht es weniger Spaß als wenn man mit selber läuft und versucht ein Tor zu schießen.

00:22:52: aber es darf natürlich auch nicht zu viel sein.

00:22:56: also das wir haben gerade schon gesagt Pferden gelingt das offensichtlich gut da eine gute balance und auch diesen langen Atem zu haben.

00:23:05: denn das braucht man sich ja auch.

00:23:08: Da müssen wir vielleicht alle miteinander noch besser werden.

00:23:11: Und ich denke gerade so ein bisschen dieses Thema Tradition, also wir haben ja eine lange Geschichte, Zäunter das ist auch ganz toll.

00:23:20: über hundert Jahre gibt es Zäunta.

00:23:22: Wie erlebst du das in den Clubs?

00:23:25: Gibt es da so Aussagen wie ach das haben wir schon immer so gemacht und das funktioniert nicht Kenne ich hier so aus dem beruflichen Kontext, dass es manchmal lästig ist für jüngere Kolleginnen und Kollegen.

00:23:38: Und ich kann mir eben auch bei Sonntag vorstellen, dass man da immer mal wieder sich den Kopf einstößt wenn man vielleicht Ideen hat.

00:23:48: Ja, da kann ich gerade von uns aus einem Club gar nicht schlechtes berichten.

00:23:53: Ich kann mir vorstellen das es an einer oder anderen Stelle so ist.

00:23:58: aber wir haben... Wenn ich jetzt auch dabei bin, war es immer so wenn jemand eine Idee hat, irgendwas machen möchte.

00:24:07: Dann war das immer sehr willkommen und ich denke dass wir das eher anamtlich machen und Sonntag ist eine tolle Plattform sich auszuprobieren.

00:24:20: Wenn man die Idee hat dann kann man das machen.

00:24:24: natürlich gibt's immer auch Bedenkenträgerinnen im Club aber ich glaube Kennt man auf der Arbeit auch, eher der Querschnitt der Gesellschaft.

00:24:32: Und das ist auch wichtig!

00:24:34: Man hat vielleicht nicht alles bedacht und das sind dann Aspekte die auch gesagt werden müssen in einer demokratischen Organisation.

00:24:43: Also werden alle Stimmen gehört.

00:24:45: Das gehört dann auch dazu.

00:24:50: Ja deswegen

00:24:52: war es

00:24:54: sehr positiv.

00:24:55: Ja, das ist toll.

00:24:56: aber neben dieser Internationalität könnten wir natürlich auch in den Clubs Generationenübergreifen des Lernen etablieren.

00:25:07: Also einerseits eure jüngere Perspektive auf, weiß ich nicht Medien, Pipapo all diese Dinge und das gut kombiniert mit Erfahrungswissen der älteren um dann gemeinsam etwas Neues draus zu machen.

00:25:22: aber da sind wir sozusagen sowohl die Jüngeren gefordert als auch die Älterinnen geforderte offen für einander zu sein

00:25:29: Auf jeden Fall.

00:25:30: Ich glaube, das ist die wichtigste Basis im Club einander gegenüber offen zu sein definitiv und ja ich glaube manchmal nahe irgendwie vielleicht auch dazu eine Aktion schnell eben selbst zu organisieren.

00:25:45: und vielleicht ist es dann doch schöner wenn man schaut dass man eine möglichst bunte Gruppe zusammen stellt und sich auch mal persönlich trifft oder sich wirklich Zeit nimmt Um da über diese Aktion, die man gemeinsam organisiert als Gruppe aber auch zusammenzuwachsen und sich besser kennen zu lernen.

00:26:05: Und das ist mir ein ganz großes Anliegen wirklich bei allem was wir gesellschaftlich erreichen wollen.

00:26:13: ich glaube es macht immer Menschen Freude wenn sie sich persönlich aufgehoben fühlen und wenn Sonntafreundschaft Ganz oben drüber steht dann kann man auch gemeinsam etwas bewegen.

00:26:25: Ja toll also In diesem Sinne.

00:26:28: Wir werden da sicher noch weiter drüber sprechen, wie können wir junge Frauen gewinnen?

00:26:33: Wie können wir Mitglieder Tax-Tum erzeugen unter diesen Stichwort Membership und ich glaube, wir haben ein ganz spannendes Biennium vor uns.

00:26:44: Da wird eine Menge passieren was ist ja gerade schon geschildert Und in Kuppenhagen sollen dann diese Dinge zusammengeführt und abgestimmt und dann auch in die Umsetzung gebracht werden.

00:26:56: Richtig, ja das wird eine spannende Zeit.

00:27:01: Ja guck mir mal in April haben wir auch immer die Internet-Distrikkonferenz in Göteburg und da freue ich mich auch ganz besonders darauf denn ich glaube dass wird auch nochmal ein Beispiel dafür wie auch in der neuen Struktur Internationalität gelebt werden kann mit dem Fokus auf europäischen Austausch und Inhalte sich persönlich begegnen Und ohne viel Business drum herum.

00:27:28: Also reiner Austausch, reine inhaltliche Arbeit und deswegen freue ich mich besonders darauf dass das nächstes Jahr schon wieder ansteht und ja wir vielleicht diese Erfahrungen oder diesen Spill da nochmal mitnehmen können in unsere Ideenentwicklung wie denn Sonntag in der Zukunft aussehen

00:27:48: kann.

00:27:50: Vielen lieben Dank Franziska.

00:27:52: Richtig, richtig toll!

00:27:54: Danke für diese dritte Tasse Tee mit dir.

00:27:58: Wahrscheinlich wird es irgendwann noch eine Vierte und eine Fünfte geben wenn's den Postcast dann noch gibt.

00:28:03: also viel Erfolg weiterhin in Lübeck und wir werden sicher an der einen oder anderen Stelle uns begegnen und gemeinsam die Zukunft von Sonntag gestalten.

00:28:13: danke Franziska.

00:28:14: Ja vielen dank für eure Einladung.

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